Bühne

Survival Strategies for Cold Countries

ein performatives Filmkonzert über das Ankommen

SCHWAN KREBS HECHT

Eine Auseinandersetzung mit dem russischen Futurismus und der Avantgarde der 10er und 20er Jahr

TRANZIT

- ein vielsprachiges MusikTanzTheater

GILGAMESCH

Theater im Pfalzbau, Ludwigshafen | Projekt mit Laienschauspielern | Regie: Hansgünther Heyme

hoffmann2012.com

Eine Irreality-Show von András Almási-Tóth nach E.T.A. Hoffmanns Erzählungen

Operation: Parcival

- ein intermediales Experiment

unrestricted exploitation +++MMSoundsystem+++

Tanzperformance mit einer poetischen Einleitung von Björn Klein

Heinrich von Kleist spielt Michael Kohlhaas

Spiel für drei Stimmen in zwölf Szenen

Laboratorio: Quartett (Heiner Müller)

La Biennale, Venezia

Helena

Schauspiel mit Musik nach Euripides

The Waste Land

Inszenierung des gleichnamigen Gedichtes von T.S. Eliot

Wasserwesen

szenisch-musikalische Performance mit Solisten, Chor und Videoinstallation

Heinrich von Kleist spielt Michael Kohlhaas


zum Trailer des Stücks

1976 schrieb Heiner Müller in seinem LEBEN GUNDLINGS FRIEDRICH VON PREUSSEN LESSING SCHLAF TRAUM SCHREI. eine kurze Szene mit dem Titel HEINRICH VON KLEIST SPIELT MICHAEL KOHLHAAS. In dieser Szene wirft Müller ein Schlaglicht auf Kleists Leben und seine tragische Verankerung in der Preußischen Geschichte.


Annette Jahns hat diesen Text aufgegriffen und zusammen mit Agnes Ponizil, Marta Maria Marangoni und Jan F. Kurth zu einem Spiel über den Dichter Kleist und seine Figur Kohlhaas weiterentwickelt. Die Kostümbildnerin Gisela Storch Pestalozza erstellt dazu ein Bild in historischen Kostümen mit Tierköpfen, die Müllers Kleist als Kohlhaas ins Spiel bringt. So entsteht mit musikalischen und bildnerischen Mitteln in allem Ernst eine spielerische Etüde um ein grausames Geschehen.


Die Musik entwickelt das Duo Vokal Experimental (Agnes Ponizil und Jan F. Kurth) in enger Zusammenarbeit mit Regie und Dramaturgie unter Verwendung von Eigenkompositionen des Duo und historischen Musik- Zitaten aus der Zeit Kleists. Damit wird der Bogen von zeitgenössischer Musik über Improvisation bis hin zu Stamitz, Beer und Franz Schubert gespannt.


Nach ihrer gemeinsamen Arbeit zur Biennale e Musica in Venezia 2010 lotet das Team um Annette Jahns in dieser deutsch-italienischen Koproduktion zum zweiten Mal einen Text von H. Müller aus. Ein Beitrag zum Kleistjahr 2011.


Regie: Annette Jahns | Dramaturgie: Klaudia RuschkowskiSpiel und Gesang: Marta Maria Marangoni, Agnes Ponizil, Jan F. Kurth 
Musik: Vokal Experimental
Kostüm: Gisela Storch Pestalozza | Maske: Cornelia Wentzel | Assistenz: Judith Zieprig


Eine Produktion der Brunnenoper GbR Dresden

in Zusammenarbeit mit dem Societaetstheater Dresden

mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, den Fonds Darstellende Künste e.V. (gefördert durch die Bundeskulturstiftung), das Kulturamt der Landeshauptstadt Dresden, die Sächsische Akademie der Künste sowie die Villa Le Guadelupe.